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Kreisverwaltung Ahrweiler - Weg für die Umsetzung der Projektmaßnahmen ist frei

Weg für die Umsetzung der Projektmaßnahmen ist frei

Am 01.08.2012 ist das Projekt in die Förderphase II, die Umsetzungsphase, eingetreten. Vorher haben das Bundesministerium für Umwelt dem Projektantrag des Landkreises zugestimmt und das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz mit Bewilligungsbescheid vom 30.07.2012 sowohl die Bundesmittel (68% der Kosten) als auch die Landesmittel (22 % der Kosten) bewilligt. Damit war der Weg für die Umsetzung der Projektmaßnahmen frei. Sofort wurde damit begonnen, mit Kommunen und Flächeneigentümern über konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu verhandeln.

Die Umsetzung der biotoplenkenden Maßnahmen erfolgt gestaffelt nach Talabschnitten. Der Grunderwerb wurde dagegen flächendeckend im gesamten Kerngebiet gestartet. Die Umsetzungsphase hat eine Laufzeit von neun Jahren und endet somit am 31.07.2021. In diesem Zeitraum sollen möglichst viele Maßnahmen von möglichst hoher naturschutzfachlicher Priorität und Effektivität umgesetzt werden, um den Projekterfolg zu sichern.

Bei der Umsetzung werden der offene Dialog und die transparente Vorgehensweise der Planungsphase fortgesetzt und auf die neuen Aufgaben ausgerichtet. Auch die projektbegleitende Arbeitsgruppe führt ihre Arbeit fort, um die Maßnahmen zu begleiten. Weiterhin erfolgt eine enge Abstimmung mit der Landwirtschaft, insbesondere im Hinblick auf die jeweiligen Bewirtschaftungsmöglichkeiten und die Verpachtung der Offenlandflächen. Die Biotoplenkenden Maßnahmen werden vor ihrer Umsetzung mit den jeweiligen Ortsgemeinden abstimmt; z.B. bei gemeinsamen Geländebegehungen oder auf Bürgerversammlungen. Da alle Maßnahmen auf Freiwilligkeit basieren, wird nur dann umgesetzt, wenn die jeweiligen Grundstückseigentümer ihre Einwilligung geben. Für viele Maßnahmen wird ein Erwerb der betreffenden Flächen erforderlich sein.

Zur Abwicklung des vorgesehenen Grunderwerbs hat das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel sieben Bodenordnungsverfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz eingeleitet. Auch der Verkauf von Grundstücken basiert auf Freiwilligkeit. Er erfolgt also nur dann, wenn die jeweiligen Flächeneigentümer ihre Zustimmung erklären.



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