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Radweg von Mayschoß bis Laach im kommenden Jahr bauen

Ingrid Näkel-Surges fordert von Minister Bauckhage Finanzmittel

Das Land Rheinland-Pfalz soll jetzt die notwendigen Finanzmittel für den Bau des Ahr-Radwegs zwischen Mayschoß und Laach bereitstellen, damit dieses Teilstück im kommenden Jahr gebaut wird. Das fordert die Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Ahrweiler, Ingrid Näkel-Surges, in einem Schreiben an den rheinland-pfälzischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Hans-Artur Bauckhage. Zugleich informierte sich Näkel-Surges vor Ort über den Stand des Baufortschritts.

Nachdem das Teilstück zwischen Rech und Mayschoß auf der ehemaligen Bahntrasse freigegeben wurde, gelte es jetzt den Weiterbau in Richtung Altenahr "zügig voranzutreiben", betonte die Kreisbeigeordnete gegenüber dem Mainzer Minister. Im kommenden Frühjahr "sollen erkennbare Fortschritte zu sehen sein". Der neue Abschnitt von Mayschoß nach Laach sei baurechtlich bereits genehmigt. Die Streckenlänge beträgt 2,4 Kilometer. Davon verläuft ein Kilometer auf der ehemaligen Bahntrasse. Die geschätzten Baukosten für das Teilstück liegen bei 850.000 Mark.

Das angepeilte Ziel nach den Worten von Ingrid Näkel-Surges: Im Jahr 2001 soll sich auch die letzte Lücke im Abschnitt zwischen Rech und Altenahr schließen. Die Nutzung der stark befahrenen Bundesstraße 267 als Radweg stelle derzeit ein Sicherheitsproblem dar und fördere keinesfalls den Fremdenverkehr. Den Bau von Radwegen bezeichnete Näkel-Surges jedoch als wichtigen Mosaikstein für den Fremdenverkehr im AW-Land. Gemeinsam mit dem Kreis Euskirchen habe der Kreis Ahrweiler die Vision, einen durchgehenden Radweg von der Quelle der Ahr bei Blankenheim bis zur Mündung in den Rhein zu schaffen.

(Bereits am 29.11.99 erschienen).



© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.12.1999