BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Die Linienführung des Radwegs von Laach bis Altenahr steht fest

Letztes Teilstück im Ahrtal – Landrat: „Bautechnisch anspruchsvoll, atemberaubende Landschaft – ein touristisches Highlight“

Ein entscheidender Schritt zum Bau des letzten noch fehlenden Radweg-Teilstücks durchs Ahrtal ist getan. Die Linienführung zwischen Laach und Altenahr steht fest. „Dies hat das Straßen- und Verkehrsamt Cochem jetzt gegenüber der Kreisverwaltung Ahrweiler bestätigt“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Dieses Teilstück stelle einerseits eine bautechnisch anspruchsvolle Aufgabe dar, fuhr Dr. Pföhler fort. „Zu dem ist es gerade die Streckenführung durch eine atemberaubende Land-schaft im Ahrtal, die diesen Radweg so reizvoll für Einheimische und für Gäste macht.“ Der Ahrtalradweg ist nach Ansicht des AW-Landrates sicherlich einer der schönsten Radwege in ganz Rheinland-Pfalz und wird ein touristisches Highlight unserer Region.

Das noch fehlende rund 1,2 Kilometer lange Teilstück zwischen Laach und Altenahr soll wie folgt verlaufen: ab Laach etwa 200 Meter entlang der Bundesstraße 267, dann über eine Ahrbrücke, die noch errichtet wird, deren seitliche Widerlager am Ufer jedoch bereits vor-handen sind, dann Weiterführung über einen Wirtschaftsweg, die ehemalige Bahntrasse und die alte große Eisenbahnbrücke, durch den Tunnel, eine noch zu errichtende Brücke über die B 267 und schließlich auf dem Weg neben dem Bahngleis bis zum Bahnhof Altenahr.

Der insgesamt rund 60 Kilometer lange Ahrtalradweg als einer der sieben überregionalen Radwege in Rheinland-Pfalz sei innerhalb des AW-Kreises jetzt in absehbarer Zeit verwirk-licht. „Wir wollen den Lückenschluss Laach-Altenahr auch deshalb, um die Radfahrer weit-gehend von der vielbefahrenen Bundesstraße B 267 auf verkehrssicheres Terrain abseits des Verkehrs zu führen“, erklärte Landrat Pföhler weiter. Bis auf die 200 Meter hinter Laach werde dies gelingen, wobei in diesem Bereich der bestehende Gehweg eigens für die Rad-fahrer verbreitert und als gemeinsamer Geh- und Radweg genutzt werden solle.

Sehr zufrieden ist Landrat Dr. Pföhler darüber, dass der Ahrtalradweg von Walporzheim bis Schuld bereits über viele Kilometer auf der ehemaligen Bahntrasse verläuft. Diese Konstella-tion sei auch Vorbild für die weiteren Planungen von Schuld bis Dorsel an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Hier biete sich ebenfalls ehemaliges Bahngelände an, das zu wei-ten Teilen im kommunalen Eigentum stehe. Die Kommunen hätten im Rahmen ihrer finan-ziellen Möglichkeiten Unterstützung zugesagt, betonte der Landrat.

Das weitere Vorgehen zwischen Laach und Altenahr: Jetzt werden die Pläne im Detail erar-beitet. Für die Strecke entlang der Bundesstraße ist ein Planfeststellungsverfahren erforder-lich. Die übrige Strecke liegt in der Planungshoheit der Kommunen. Der Landrat hofft, dass das Baurecht bis Ende 2003 vorliegt.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.08.2002