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Kommunen im Kreis Ahrweiler setzen auf den „Nürburgring 2009“

„Wir erkennen die touristischen Chancen“ – Alle sollen profitieren

Als wichtigen Garanten für Arbeitsplätze, Firmenaufträge und vor allem den florierenden Tourismus sehen die acht hauptamtlichen Bürgermeister im Kreis Ahrweiler das im Bau befindliche Großprojekt „Nürburgring 2009“.

Dr. Hans-Ulrich Tappe (Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler), Herbert Georgi (Stadt Remagen), Wolfgang Kroeger (Stadt Sinzig), Hermann-Josef Romes (Verbandsgemeinde Adenau), Achim Haag (VG Altenahr), Bernd Weidenbach (VG Bad Breisig), Johannes Bell (VG Brohltal) und Achim Juchem (Gemeinde Grafschaft) stimmen gemeinsam mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler darin überein, „dass wir die touristischen Chancen des Projekts erkennen“. Diese einmaligen Chancen gelte es zu nutzen.

Von der enormen Ausstrahlung des Nürburgrings sollten alle Kommunen im Kreisgebiet profitieren. Daher sagten die acht Bürgermeister zu, dass sich ihre Kommunen an der Vermarktung des Nürburgring-Projekts beteiligen. Dies geschehe gemeinsam mit der kreisweiten Tourismus & Service GmbH Ahr Rhein Eifel (TSG). Der Nürburgring mit seinen ausgeweiteten Geschäftsfeldern – dem neuen Freizeit- und Businesszentrum – schaffe allein über den Tourismus Hunderte neuer Arbeitsplätze.

Dass ein solches Riesenvorhaben – es ist die derzeit größte Baustelle in Rheinland-Pfalz – zu öffentlichen Diskussionen führe, sei normal. Es handele sich um eine Übergangsphase. Langfristig würden auch die Kritiker des Vorhabens erkennen, dass der Nürburgring zusätzlich zum Motorsport neue, zukunftssichere Standbeine brauche. Eine leere grüne Wiese sei jedenfalls keine Lösung. Die Bürgermeister aus dem AW-Kreis hatten ihre jüngste Dienstbesprechung mit dem Landrat am Nürburgring ausgerichtet.

FOTO: Vereint am Nürburgring: Die acht Bürgermeister aus dem Kreis Ahrweiler mit Hauptgeschäftsführer Dr. Walter Kafitz und Landrat Dr. Jürgen Pföhler (hintere Reihe, 3. und 4. v.l.)


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.03.2009