Rote Karte für falsch befüllte gelbe Tonnen
Gefäßkontrollen gehen weiter - Windeln sind kein Wertstoff

Bei den gelben Wertstofftonnen wird auch künftig geprüft, ob sie richtig befüllt sind. Die Müllwerker leeren falsch befüllte Gefäße nicht und kennzeichnen sie mit einem roten Hinweiszettel. Den Bürgern bleibt dann nur das Nachsortieren, damit die Tonne bei der nächsten Abfuhr entleert werden kann.

Darauf weisen die Arbeitsgemeinschaft Duales System im Kreis Ahrweiler (ARGE D.S.A.) und der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) hin. Bei der ARGE handelt es sich um einen Zusammenschluss der Entsorgungsunternehmen im AW-Land.

Einige Sortierhinweise: In die gelben Tonnen gehören nur leere Verkaufsverpackungen mit dem "Grünen Punkt" aus Metall, Kunststoff und Tetra-Pak. Dies sind beispielsweise Konserven- und Getränkedosen, Plastikflaschen, Jogurtbecher, Getränkekartons für Milch und Saft, Verpackungsfolien von Lebensmitteln sowie kleinteilige Styropor-Verpackungen.

Zur Erinnerung: Papierverpackungen werden über die monatlichen Bündelsammlungen entsorgt, Glasflaschen gehören in die kreisweit aufgestellten Glascontainer.

Was sind die häufigsten Fehler? Immer wieder befindet sich Restmüll in der gelben Wertstofftonne - etwa Windeln, Hygienepapiere, Kehricht, Tapetenreste oder verpackungsfremde Stoffe wie Silage- und Malerfolien, Kochtöpfe und Putzeimer. Solche Gegenstände gehören in die graue Restmülltonne.

Mitunter landen auch Speiseabfälle und Kaffeefilter im gelben Wertstoffbehälter. Alle organischen Abfälle müssen jedoch über die braune Biotonne entsorgt oder zu Hause eigenkompostiert werden. Der Inhalt der gelben Tonne wird per Hand sortiert. Fehlbefüllungen sind oft unhygienisch und können die Gesundheit des Sortierpersonals beeinträchtigen.

Abschließender Tipp an die betreffenden AW-Bürger: Künftig besser sortieren, damit die gelbe Tonne keine rote Karte erhält. - Noch Fragen? Die ARGE D.S.A. (Ruf 02642/972-222) oder der AWB (Ruf 02641/975-444) geben gerne Auskunft.







© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.01.2001