Wahlunterlagen erhalten? Briefwahl nutzen!
101.000 AW-Bürger können ihre Stimmen abgeben

Einige organisatorische Hinweise im Vorfeld der Europa- und Kommunalwahlen am Sonntag, 13. Juni, kommen aus dem Kreishaus.

Die Verwaltungen der Städte und Verbandsgemeinden haben die Wahlbenachrichtigungen versandt. Wahlberechtigte AW-Bürger, die bisher keine solche Benachrichtigung erhalten haben, sollten sich umgehend beim zuständigen Rathaus melden, damit sie noch in das Wählerverzeichnis eingetragen werden können. Dies ist die Voraussetzung dafür, wählen zu dürfen.

Die Briefwahl sollten jene nutzen, die am Wahltag verreist sind oder das Wahllokal nicht aufsuchen können. Dazu rät Landrat Dr. Jürgen Pföhler als Kreiswahlleiter, der einen angenehmen Nebeneffekt der Briefwahl nennt: Bei der Briefwahl könne jeder seine Stimmen in aller Ruhe zu Hause abgeben.

Wer die Briefwahl nutzen möchte, kann die Briefwahlunterlagen beim zuständigen Rathaus beantragen. Der Antrag kann per Briefpost, Fax, Telegramm, Fernschreiben, E-Mail oder in sonstiger dokumentierbarer elektronischer Form erfolgen. Telefonische Anträge sind nicht möglich. Der einfachste Weg: die Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte ausfüllen und in einem frankierten Umschlag an die Verwaltung senden.

Die Wähler können ihre Wahlunterlagen auch persönlich bei den Verwaltungen abholen und gleich an Ort und Stelle wählen. Wahlunterlagen für Ehepartner, Verwandte, Freunde und Nachbarn können allerdings nur mit schriftlicher Vollmacht beantragt werden.

Im Kreis Ahrweiler mit seinen 130.000 Einwohnern sind rund 101.000 Bürger aufgerufen, an den Wahlen teilzunehmen. Zur Wahl des Europäischen Parlaments sowie zu den Wahlen der Ortsvorsteher und Bürgermeister hat jeder eine Stimme. Bei den Wahlen zu den Ortsbeiräten und den kommunalen Räten können so viele Stimmen vergeben werden, wie Mitglieder in das jeweilige Gremium zu wählen sind. Für den Kreistag beispielsweise können 46 Kreuze verteilt werden.




© Kreisverwaltung Ahrweiler - 28.05.2004