Holz darf nicht verbrannt werden
AWB warnt vor Geldbußen – Sperrmüll und Abfallanlagen als korrekte Entsorgungswege

Ob Bauholz, Kisten, Paletten, Möbel oder Pfähle: Holz darf nicht verbrannt werden. Wer sich nicht an diese Regel hält, riskiert saftige Geldbußen, wie der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) meldet.

Denn dabei handelt es sich um illegale Abfallbeseitigung, die mit bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann. Erst kürzlich erhielt ein Bauunternehmer aus dem AW-Kreis einen Bußgeldbescheid über 800 Euro, weil er Paletten auf seinem Grundstück verbrannt hatte.

Wohin also mit dem Altholz? Es kann beim Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen und der Müllumladestation Leimbach gegen Gebühr angeliefert werden. Holzmöbel wie Regale, Schränke, Tisch und Stühle werden bei Anforderung per Kartenscheck als Sperrmüll bis zu zweimal im Jahr kostenlos vor der Haustür abgeholt.

Nur in Ausnahmefällen dürfen Pflanzen und Pflanzenteile an Ort und Stelle verbrannt werden, die auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundstücken außerhalb der Ortslage anfallen. Andere Abfälle dürfen nicht verbrannt, Brandbeschleuniger nicht verwendet werden. Mindestabstände zu Wäldern (100 Meter), Gebäuden und Verkehrswegen (jeweils 50 Meter) sind einzuhalten. Wer mehr als drei Kubikmeter pflanzliche Abfälle verbrennen will, muss dies der betreffenden Verwaltung der Stadt oder Verbandsgemeinde mindestens drei Arbeitstage vorher anzeigen.

Grünabfälle aus der bebauten Ortslage können beim Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ oder der Müllumladestation Leimbach entsorgt werden. Bis zu sechs Mal jährlich kann dort jeweils bis zu ein Kubikmeter pro Haushalt kostenlos angeliefert werden. Darüber hinausgehende Mengen werden nach der Gebührensatzung berechnet. Ein weiterer Service: Grünabfall lässt sich bei den drei Sammlungen im Jahr abgeben. Die Termine nennt der Abfallratgeber 2004.




© Kreisverwaltung Ahrweiler - 28.05.2004