Sommer: Maden im Müll verhindern


Sommer, Sonne, Maden in der Mülltonne: Landen Fleisch- und Fischreste unverpackt in der Tonne, legen Fliegen ihre Eier darauf ab, aus denen sich Maden bilden. Diese sind zwar nicht gefährlich für die Gesundheit, aber reichlich unappetitlich. Dazu einige Tipps des Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB).

Fleisch- und Fischreste, ob roh oder gekocht, sollten dicht in Plastiktüten verpackt und diese dann in die graue Restmülltonne geworfen werden. Folien mit Restanhaftungen von Fleisch oder Fisch sollten vor der Entsorgung über die gelbe Wertstofftonne abgespült werden.

Zur braunen Biotonne: Dort lassen sich Probleme mit Gerüchen und Maden reduzieren, wenn die Bioabfälle – also Obst- und Gemüsereste, Blumen oder Kaffeefilter – in Zeitungspapier gewickelt werden. Fleisch- und Fischreste gehören nicht in die braune Biotonne.

Die Mülltonnen sollten nicht in der prallen Sonne stehen. Das Reinigen mit klarem Wasser nach der Müllabfuhr ist ebenfalls zu empfehlen. Machen sich die Maden dennoch breit, helfen alte Hausmittel: Das Besprühen mit einer konzentrierten Salz- oder Essiglösung oder mit speziellen natürlichen Orangenölen aus dem Drogeriemarkt können die Madenbildung beseitigen. Chemische Insektenmittel sollten nicht eingesetzt werden; diese Stoffe gefährden Gesundheit und Umwelt.

Noch Fragen? Die AWB-Abfallberatung hilft gerne weiter: Ruf 02641/975-222, www.kreis.aw-online.de („Bürger-Info“, dann „AWB“ anklicken) oder direkt www.awb.aw-online.de.




© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.08.2004