Erstmals gemeinsamer Einsatzplan bei „Rhein in Flammen“


Premiere gelungen: Bei „Rhein in Flammen“ gab es hinter den Kulissen eine Neuheit. Erstmals wurde eine gemeinsame Einsatzführung aller Hilfsdienste – Feuerwehren, DRK, THW und DLRG – aus den Kreisen Ahrweiler, Rhein-Sieg, Neuwied und der Bundesstadt Bonn gebildet. „Die grenzübergreifende Kooperation in der Region lebt und funktioniert“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Zugleich dankte er den insgesamt 960 Einsatzkräften für die überwiegend ehrenamtliche Arbeit.

Die einheitliche Führungsstruktur mit dem gemeinsamen Einsatzplan enthielt alle Informationen für verschiedene Unfälle, zum Beispiel den Brand auf einem Schiff, eine Havarie oder Explosion. Im Schiffskonvoi zwischen Linz und Bonn befanden sich 60 Personenschiffe auf dem Fluss und boten Platz für 16.000 Gäste. Hinzu kamen bis zu 500.000 Menschen entlang des Rheinufers.

Die Einsatzleitung hatte ihren Sitz im Freizeitpark Rheinaue. Die Führungsstruktur wurde durch das störungsfreie Ereignis auf keine harte Probe gestellt. 120 Fahrzeuge, 3 Löschboote und 20 Kleinboote bildeten das technische Equipment.




© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.05.2007