Geflügelbestand beim Veterinäramt anmelden


Geflügelhalter müssen ihren Tierbestand beim zuständigen Kreisveterinäramt anmelden. Darauf macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam. „Zwar ist die Geflügelpest nach bisherigen Erkenntnissen nicht in Rheinland-Pfalz aufgetreten, dennoch ist die Anzeigepflicht nach den einschlägigen Landesverordnungen gegeben“, erklärte der Leiter des Veterinäramtes, Dr. Karl Hehlein. „Wer Geflügel, ganz gleich ob Hühner, Perl-, Reb-, oder Truthühner, Enten oder Gänse, Fasane, Tauben, Wachteln oder Laufvögel hält, muss dies anmelden.“

Die Meldung kann formlos erfolgen, muss aber Angaben zum Halter, seine Anschrift und die Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere enthalten. Auch die Nutzungsart, ihre Haltungsform und der Standort sind anzugeben. Bei einer fehlenden oder fehlerhaften Anmeldung beim Veterinäramt wird im Seuchenfall keine Entschädigung gezahlt. Ein Verstoß gegen die Anmeldepflicht stellt zudem eine Ordnungswidrigkeit dar.

Zum Hintergrund: Die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten hat das Infektionsrisiko für die Wildgeflügelpest von „mäßig“ auf „hoch“ eingestuft. Anlass ist das Auftreten der Wildgeflügelpest in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit über 280 Fällen.

Die Mitteilung über die Geflügelbestände kann gerichtet werden an das Veterinäramt der Kreisverwaltung Ahrweiler, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-225 oder Fax 02641/975-506.




© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.07.2007