Basaltfiguren erinnern an segensreiches Wirken zweier Schwestern
Kreis hilft Kripp – Denkmal für Schönstattschwestern Bonvita und Eleonore

Mit einem Denkmal aus lebensgroßen Statuen möchte der Bürger- und Heimatverein Kripp an zwei Schönstattschwestern erinnern. Eine Bronzetafel beschreibt das Wirken der beiden Schwestern im Ort. Weil die Kripper ihre Idee mit einem hohen Maß an bürgerschaftlichem Engagement in die Tat umsetzen, hilft der Kreis Ahrweiler mit einem Zuschuss aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler informierte sich in dem Remagener Stadtteil über das Vorhaben und überreichte den Bewilligungsbescheid in Höhe von 3.000 Euro an den Bürger- und Heimatverein mit seinem Vorsitzenden Harry Sander. Mit von der Partie: Remagens Bürgermeister Herbert Georgi, der Kripper Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer sowie vom Verein der zweite Vorsitzende Norbert Kolossa und Geschäftsführer Dieter Heckenbach.

Die Bürgerstiftung Remagen – Vorsitzender ist Bürgermeister Georgi – beteiligt sich mit 800 Euro an dem geschichtsträchtigen Projekt. Die bereits fertige Bronzetafel verweist mit folgender Inschrift auf die beiden Figuren aus Basaltlava: „Die Schönstattschwestern Bonvita (Gerhold ) war von 1948 bis 1952 und von 1954 bis 1987 Krankenschwester in Kripp. Eleonore (Fuchs) war von 1934 bis 1935 und von 1942 bis 1987 in Kripp als Leiterin des Katholischen Kindergartens und später der Sakristei von St. Johannes Nepomuk tätig. - Anno 2009 BHV-Kripp.“

Die beiden beliebten Schwestern aus dem Kripper Schwesternhaus in der Mittelstraße hätten sich in besonderer Weise um das soziale Leben im Ort verdient gemacht, berichtete Sander. So hätten sie medizinische Hilfen geleistet und Bürgern in seelischen Nöten als Ansprechpartner gedient. Von allen Schwestern seien Bonvita und Eleonore in hohem Alter die letzten in Kripp tätigen gewesen. Ihr segensreiches Wirken sei bei den älteren Bürgern in lebendiger Erinnerung geblieben. Der Heimat- und Bürgerverein sehe in dem Denkmal vor der Kirche St. Johannes Nepomuk einen Beitrag zur Wahrung dieser dörflichen Heimatgeschichte und zum Erhalt der Dorfkultur, so Sander.

Der Mendiger Steinmetz und Bildhauer Dieter Heuft fertigt die Basaltfiguren an. Die Bildhauerarbeit wird mit privaten Spenden und Eigenmitteln des Vereins finanziert. Die Beton-, Maurer- und Schlosserarbeiten im Umfeld des Skulpturendenkmals übernimmt der Verein in Eigenleistung. An zuwendungsfähigen Kosten sind 10.000 Euro angesetzt. 30 Prozent übernimmt der Kreis Ahrweiler aus seinem Förderprogramm Ländlicher Raum.

Infos zum Förderprogramm Ländlicher Raum: Kreisverwaltung Ahrweiler, Abteilung Bauen, Raymund Pfennig, Wilhemstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-443, Fax /975-530, E-Mail: raymund.pfennig@aw-online.de, Internet: www.kreis-ahrweiler.de („Verwaltung online“, „Bauen und Verkehr“, „Förderung Ländlicher Raum“).

FOTO: Die Bronzetafel für die Basaltfiguren in Kripp ist schon fertig: Dr. Jürgen Pföhler (v.l.), Norbert Kolossa, Dieter Heckenbach, Harry Sander, Herbert Georgi und Heinz-Peter Hammer.







© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.03.2009