Im Bau, im Zeitplan, im Kostenrahmen
Die Kreisstraße 31 in Krälingen wird für 1,2 Millionen Euro erneuert – Aufteilung in vier Bauabschnitte verkürzt Behinderung für Anwohner

Die größte Baumaßnahme bei den Kreisstraßen des Kreises Ahrweiler läuft derzeit in Krälingen. Der Kreis erneuert die K 31 innerhalb des Dorfes als Gemeinschaftsmaßnahme mit der Ortsgemeinde Berg, dem Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Altenahr und dem Wasserversorgungs-Zweckverband Eifel-Ahr. Geplantes Gesamtvolumen: 1,2 Millionen Euro.

Bei einer Baustellenbesichtigung informierten sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, Achim Haag, Ortsbürgermeister Erwin Kessel und Mitglieder des Kreis- und Umweltausschusses über den Stand der Dinge. Peter Holbach, Leiter der Master-Straßenmeisterei Sinzig, dem Pföhler eine „wie gewohnt hervorragende Koordination und Bauüberwachung“ bescheinigte, nannte Einzelheiten.

Erfreulich: Die Bagger sind Ende März angerückt, die vorgesehene Bauzeit von 14 Monaten wird eingehalten, „wenn der Winter nicht zu streng wird“, wie Holbach einschränkte. Die Kosten für den AW-Kreis werden nach derzeitigem Kenntnisstand ebenfalls nicht überschritten, so der Chef der Straßenmeisterei.

Die K 31 wird innerhalb von Krälingen auf 1,3 Kilometern Länge ausgebaut. Die Aufteilung in vier Bauabschnitte verkürzt die Behinderung für die Anwohner, die ihre Wohnhäuser jeweils nur für kurze Zeit nicht anfahren können.

Die neue Fahrbahnbreite beträgt rund fünf Meter. Die Gehwege werden je nach Platzbedarf in unterschiedlichen Breiten zwischen einem halben und 1,5 Metern errichtet. Fahrbahn und Gehwege werden 65 Zentimeter tief ausgekoffert und erhalten über der Frostschutzschicht einen 18 Zentimeter starken bituminösen Aufbau.

Die Stützwand wird auf 44 Metern teilweise erneuert, was alleine 120.000 Euro kostet. Die Planer haben darauf geachtet, dass ein dort befindlicher Baum erhalten bleibt und sein Wurzelwerk nicht beeinträchtigt wird. In einem weiteren Teilbereich wird eine 60 Meter lange Einfriedungsmauer aus Betonpalisaden errichtet. Holbach: „Diese Stützwände erhalten eine Vormauerung mit Natursteinen, damit sie sich auch optisch gut in die Umgebung einpassen.“

Auf Kosten der Ortsgemeinde Berg wurde ein Buswendeplatz angelegt. Dieser befindet sich im Bereich des Mehrzweckplatzes und bietet innen eine Parkfläche. Derzeit läuft der dritte Bauabschnitt. Während der Arbeiten bleibt die Ortsdurchfahrt Krälingen voll gesperrt. Die Umleitung rollt über die Landesstraße 76 bis Burgsahr und von dort auf die K 30 über Winnen und Häselingen bis zur K 31 in Krälingen. Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz überwacht die Bauarbeiten. Von den 1,2 Millionen Euro Gesamtkosten übernehmen das Land Rheinland-Pfalz rund 730.000 Euro und die Ortsgemeinde Berg rund 290.000 Euro.

Foto: Besuch an der Baustelle: In Krälingen, einem der Ortsteile von Berg, wird die Kreisstraße erneuert.







© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.11.2010