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Kreisverwaltung Ahrweiler - Vorgeschichte

Vorgeschichte

Der Landkreis Ahrweiler gehörte zu den ersten Kreisen, die sich der Aufgabe der Teilhabeplanung für Menschen mit Behinderungen stellten. Der Teilhabeplan wurde 2005 vom Kreistag des Landkreises Ahrweiler offiziell verabschiedet und fand bundesweite Beachtung. Im Landkreis diente das Planwerk mit seinen fachlichen Empfehlungen in den Folgejahren als einschlägige sozialpolitische Handlungsgrundlage für die kommunale Behindertenpolitik. Der erstellte Teilhabeplan war Ergebnis eines intensiven Planungsprozesses in Kooperation mit dem Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen sowie den Barmherzigen Brüdern Saffig und bezog sich auf den Personenkreis der Menschen mit Behinderungen und der Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Da sich seit 2005 die rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen in vielerlei Hinsicht verändert haben, hat der Landkreis Ahrweiler im April 2016 beschlossen, gemeinsam mit dem Siegener Universitätsinstitut einen erneuten Planungsprozess durchzuführen. Dabei soll die UN-Behindertenrechtskonvention dem Planungsprozess als Leitorientierung dienen und die beiden Planungsstränge der Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen sowie der Pflegestrukturplanung verbinden. Das Projekt soll im September 2016 beginnen und im August 2018 abgeschlossen werden. Die Planungsarbeiten auf ZPE-Seite werden geleitet von Prof. Dr. Albrecht Rohrmann und Prof. Dr. Johannes Schädler.


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