Solarenergie und Biomasse legen kräftig zu

Statusbericht 2015 zur Energiewende im Kreis Ahrweiler vorgestellt - Kreishaus komplett auf LED umgerüstet

Der Kreis Ahrweiler leistet weiter seinen Beitrag zur Energiewende. Das Ziel lautet, die im Kreisgebiet benötigte Energie langfristig und vollständig aus regenerativen, also nachwachsenden und erneuerbaren Rohstoffquellen zu gewinnen. So soll der Strombedarf bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Wie ist der aktuelle Sachstand? Antworten gibt der Statusbericht 2015 zur Energiewende im AW-Kreis.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat das 30-Seiten-Papier jetzt dem Kreis- und Umweltausschuss vorgelegt. „Wir kommen gut voran, wobei noch ein langer Weg vor uns liegt, weil wir die großen Rahmenbedingungen von EU, Bund und Land nicht beeinflussen können", meinte Pföhler. Erfreulich sei, „dass die vielen Maßnahmen von Privaten, Kommunen und dem Kreis greifen." Größte Fortschritte gebe es bei der Solarenergie und der Biomasse.


Der Kreis stattet seine Gebäude - die kreiseigenen Schulen und die Kreisverwaltung - mit neuen Techniken aus. Dazu einige Beispiele:

„Aktuellster Meilenstein" ist laut Landrat das Projekt EnAHRgie. Als bundesweites Modellvorhaben untersucht es die Umsetzung der Energiewende in der Region und erarbeitet mit allen regionalen Akteuren unter wissenschaftlicher Begleitung ein Energiekonzept für den Kreis. Die unterschiedlichen Interessen werden in großen Runden Tischen gebündelt, um eine möglichst breite Akzeptanz und fundierte Wissensbasis zu schaffen.

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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.11.2015