Regionaler Arbeitskreis startet Forschungsprojekt

Schwerpunkt des Regionalen Arbeitskreises Entwicklung, Planung und Verkehr, kurz :rak, ist in den nächsten Jahren das Forschungsprojekt NEILA. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht des Arbeitskreises hervor, der dem Kreis- und Umweltausschuss unter Leitung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler in seiner jüngsten Sitzung vorgelegt wurde.

Als Verbundprojekt von Partnern aus Wissenschaft und Praxis soll mit NEILA ein integriertes Raumentwicklungsprogramm gemeinsam mit allen :rak-Kommunen erarbeitet werden. In einer dreijährigen Entwicklungsphase geht es zunächst um die Erarbeitung eines integrierten Raumentwicklungsmonitorings sowie der Abschätzung von Lasten und Nutzen von Flächenentwicklungen. In der anschließenden Umsetzungsphase fließen die Ergebnisse in ein interkommunales Siedlungsentwicklungskonzept und den Aufbau eines interkommunalen Ausgleichs- und Verteilungssystems ein. Auftakt für NEILA war Mitte Oktober.

Zwischenzeitlich hat der :rak daneben auch sein Leitbild überarbeitet. Die Region verfügt nun über ein den aktuellen Bedarfen, Aufgaben und Herausforderungen angepasstes Leitbild. Ein komplett überarbeiteter Internetauftritt, www.region-bonn.de, sowie das neue Magazin „Die Region" informieren über die strategische Arbeit des :rak, aktuelle Schwerpunktthemen und unterschiedliche Projektaktivitäten in der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler. 

Der Regionale Arbeitskreis Entwicklung, Planung und Verkehr Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler - kurz :rak - ist eine freiwillige, Landesgrenzen übergreifende Kooperationsform. Darin arbeiten neben den zwei Landkreisen Ahrweiler und Rhein-Sieg die Bundesstadt Bonn und 27 weitere Städte, Gemeinden und Verbandsgemeinden der Region in Aufgabenfeldern der räumlichen und strategischen Planung eng zusammen. Er wurde 1991 im Zuge der Bonn-Berlin-Diskussion gegründet. Das Gebiet des :rak ist nach wie vor eine Boom-Region. Vor allem, weil in der Region viele Projekte, Planungen, Informationen und Beschlussfassungen der kommunalen Parlamente gemeinsam und abgestimmt angegangen werden.

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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.10.2018