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Gewässersystem

Die Ahr bildet mit ihren Nebenb√§chen das zentrale Gew√§ssersystem der sogenannten Ahreifel und in Teilen der Hocheifel. Sie entspringt in der Blankenheimer Kalkmulde in Nordrhein-Westfalen bei etwa 520 Metern √ľber dem Meeresspiegel aus einer starken Sch√ľttungskarstquelle (12 Liter pro Sekunde) unter einem alten Fachwerkhaus am Fu√üe der Blankenheimer Burg. Nach 18 Kilometern Laufl√§nge hat sie zwei weitere Kalkmulden durchquert und √ľberschreitet die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz.

Ab dort prägen saure devonische Ausgangsgesteine den Charakter des Gewässersystems.

Bis Walporzheim verläuft die Ahr in großen Schleifen, um danach eher gemächlich in einer breiten Talmulde, gesäumt von den steilen Lagen des nördlichsten geschlossenen Rotweinanbaugebiets Deutschlands, dem Rhein entgegenzuströmen.

Bevor sich die Ahr schlie√ülich bei Remagen-Kripp in einer unverbauten und reich verzweigten M√ľndung in den Rhein ergie√üt, hat sie eine Strecke von 86 Kilometern hinter sich. Wenn man allerdings auch die zahlreichen Nebengew√§sser des etwa 900 km2 gro√üen Einzugsgebiets ber√ľcksichtigt, kommen einige hundert Kilometer Flie√ügew√§sserstrecke zusammen. Davon liegen alleine √ľber 500 Kilometer im Projektgebiet.



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