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HINWEIS (Artikel vom 12.12.1996):
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.


Formel 1 am Nürburgring:

Landrat erwartet wieder "sportlichen und wirtschaftlichen Impuls"

"Mit äußerster Zufriedenheit" hat Landrat Joachim Weiler die Entscheidung aufgenommen, daß die Formel 1 auch 1997 wieder auf dem Nürburgring gastiert. "Der Nürburgring und die Region haben ihre Chance genutzt und gewonnen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, daß der Kreis Ahrweiler und die gesamte Eifel in der Lage sind, ein solches Großereignis exzellent zu organisieren."


Neben der sportlichen Großveranstaltung und der damit verbundenen Tourismuswerbung für die Region erwähnt Weiler in einer ersten Stellungnahme auch "den direkten wirtschaftlichen Effekt". Der Landrat verweist dabei auf die jüngsten Berechnungen des Europäischen Tourismus-Instituts (ETI). Demnach bewirkten der Formel-1- und der Truck-Grand-Prix 1996 einen Gesamtumsatz von mehr als 100 Millionen Mark. Als Nettogewinn blieben für die Region knapp 29 Millionen Mark übrig. Dies entspricht aufs ganze Jahr gerechnet 292 Arbeitsplatzäquivalenten im Gastgewerbe und 56 im Einzelhandel. Weiler: "Auch das 97er Rennen wird wieder einen kräftigen sportlichen und wirtschaftlichen Impuls hinterlassen."


Dank sagte Weiler der Bundesregierung. Vor allem Kanzleramtsminister Friedrich Bohl habe maßgeblich geholfen, die Rahmenbedingungen für den erneuten Großen Preis am Nürburgring zu schaffen. Einen gezielten Appell richtete Weiler an die Hotels und Gaststätten: "Jetzt liegt es an uns allen, insbesondere aber den Betrieben der Gastronomie, den erneuten Grand-Prix als Werbeplattform für die Region zu nutzen - mit zuvorkommendem Service und fairen Preisen."


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.12.1996

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