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Zweitergebnis bestätigt Wildvogel-Geflügelpest

Der Verdacht der Geflügelpest bei zwei toten Wildenten im Laacher See hat sich bestätigt. Dem ersten Ergebnis beim Landesuntersuchungsamt in Koblenz folgte jetzt die abschließende Analyse beim Friedrich-Loeffler-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Demnach handelt es sich um das hochpathogene Virus „Aviäre Influenza" vom Subtyp H5N8. Laut Tierseuchengesetz spricht man jetzt nicht mehr nur vom Verdacht, sondern vom Ausbruch der Wildvogel-Geflügelpest.

Das Loeffler-Ergebnis hat keine weiteren Auswirkungen auf die Schutzmaßnahmen, die das Veterinäramt der Kreisverwaltung Ahrweiler bereits nach dem Erstergebnis verfügt hat: Stallpflicht für sämtliches Hausgeflügel im Kreis Ahrweiler sowie ein Beobachtungsgebiet im weiteren und ein Sperrgebiet im engeren Radius um den Laacher See. Nutzgeflügel, beispielsweise von privaten Haltern, ist bisher nicht von der Krankheit betroffen. - Mehr Infos unter www.kreis-ahrweiler.de.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.12.2016