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Neues Schuljahr: Bei Engp├Ąssen greift Nachmeldeverfahren

Realschulen plus und Gymnasien sowie die IGS Remagen informieren Eltern von angehenden F├╝nftkl├Ąsslern

Die Informationsveranstaltungen der weiterf├╝hrenden Schulen f├╝r die Neuanmeldungen der F├╝nftkl├Ąssler zum Schuljahr 2018/2019 sind weitgehend abgeschlossen. Die Schulen in Kreistr├Ągerschaft - also die staatlichen Realschulen plus und die staatlichen Gymnasien sowie die Integrierte Gesamtschule (IGS) Remagen - informieren die Eltern der derzeitigen Viertkl├Ąssler mit einem Merkblatt. In einer Pressemeldung gibt die Kreisverwaltung Ahrweiler erg├Ąnzende Hinweise insbesondere zu den m├Âglichen Nachmeldeverfahren.

Die wichtigsten Punkte lauten:

  • Die Eltern k├Ânnen sich f├╝r eine Schullaufbahn entscheiden.
  • Die Anmeldung an der Wunsch-Schule bedeutet jedoch nicht immer, dass ihr Kind dort aufgenommen werden kann.
  • Wenn in Einzelf├Ąllen eine Schule aus Platzgr├╝nden nicht alle Kinder aufnehmen kann, greift ein Nachmeldeverfahren.

Nach dem Schulgesetz haben Eltern das Recht, die Schullaufbahn ihres Kindes zu w├Ąhlen. Die Eltern entscheiden sich mit der Grundschul-Empfehlung und melden ihr Kind zun├Ąchst an der gew├╝nschten Schule an. Es besteht jedoch kein Anspruch, dass das Kind dort angenommen wird.

Anmeldung ist nicht gleich Aufnahme

Anmeldung ist also nicht gleich Aufnahme. Erst wenn alle Anmeldungen vorliegen, entscheidet die jeweilige Schulleitung ├╝ber die Aufnahme, und zwar aufgrund der Aufnahmekapazit├Ąt. Diese h├Ąngen davon ab, f├╝r wie viele Klassen je Klassenstufe die Schule ausgelegt ist.

IGS: Losverfahren bei mehr als 100 Anmeldungen

Das Anmeldeverfahren der IGS Remagen ist vorgezogen und findet vom 27. Januar bis zum 5. Februar 2018 statt. Werden mehr als 100 Kinder angemeldet, entscheidet nach den gesetzlichen Vorschriften der Schulleiter im Benehmen mit einem Aufnahmeausschuss der Schule ├╝ber die Aufnahme, und zwar nach einem Losverfahren, das als Auswahlverfahren gilt. Damit ein angemessener Anteil leistungsst├Ąrkerer und -schw├Ącherer Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler erreicht wird, ist nach Leistungsgruppen zu differenzieren. Die Zuordnung zu den drei Leistungsgruppen ergibt sich aus der Summe der Noten des Halbjahreszeugnisses der 4. Klasse in den F├Ąchern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Innerhalb der Leistungsgruppen werden Sch├╝ler aus dem Kreis Ahrweiler bevorzugt aufgenommen.

Die Entscheidung ├╝ber Aufnahme oder Nicht-Aufnahme wird den Eltern in der zweiten Februarwoche schriftlich mitgeteilt. Bei einer Nicht-Aufnahme bleibt gen├╝gend Zeit, das Kind im Rahmen der regul├Ąren Anmeldefrist an einer anderen weiterf├╝hrenden Schule (Realschule plus oder Gymnasium) anzumelden. Soviel zur IGS.

Realschulen plus und Gymnasien: Geordnetes Nachverteilverfahren

F├╝r die Anmeldung an den Realschulen plus und Gymnasien gilt folgendes Verfahren: Wenn an einer Schule die Anmeldungen h├Âher sind als die Aufnahmekapazit├Ąten, beginnt unmittelbar nach Ablauf der Anmeldefrist ein geordnetes Nachverteilungsverfahren mit festgelegten Auswahlkriterien. Die Anmeldefrist beginnt am 15. Februar und endet am 28. Februar; eine Ausnahme ist das Are-Gymnasium, wo die Frist wegen des G8-Systems vom 29. Januar bis zum 7. Februar l├Ąuft.

Wichtigster Punkt ist die r├Ąumliche Zuordnung unter Einbindung der ├Âffentlichen Verkehrsbeziehungen, also die L├Ąnge und Zumutbarkeit des Schulweges. Das zweite, nachgeordnete Kriterium kann die Aufnahme von Geschwisterkindern sein. Auf dieser Grundlage wird Sch├╝lern dann gegebenenfalls ein Platz an einer anderen Schule der gew├Ąhlten Schulart angeboten.

Vorsorglich an Alternativschule denken

Die Eltern sind zur Angabe einer Alternativschule rechtlich nicht verpflichtet. Der Kreis r├Ąt jedoch, sich vorsorglich fr├╝hzeitig Gedanken ├╝ber eine Alternativschule zu machen. Auf dem gelben Vordruck, den die Eltern erhalten, kann diese Alternativschule freiwillig eingetragen werden. Den Schulen erleichtert dies die Abstimmung untereinander.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 19.01.2018

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