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Zehn Dächer ernten Sonne für 330.000 Euro

Photovoltaik-Anlagen auf kreiseigenen Gebäuden - Stromproduktion entspricht dem Bedarf von 120 Einfamilienhäusern

Die kreiseigenen Photovoltaik-Anlagen haben im vergangenen Jahr rund 638.000 Kilowatt Strom produziert. Dies entspricht dem Bedarf von etwa 120 Einfamilienhäusern. Der Kreis könnte damit zum Beispiel das Kreishaus rund zwei Jahre lang mit Strom versorgen.

Die Produktion von Strom aus Sonneneinstrahlung lohnt sich für den Kreis nicht nur in Punkto Nachhaltigkeit, sondern auch finanziell: Der Stromverkauf brachte im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 330.000 Euro ein. Insgesamt nahm der Kreis mit seinem Photovoltaik-Projekt seit dem Start im Jahr 2005 bis Ende Dezember 2017 rund 3,9 Millionen Euro ein. Die jährlichen Gewinne fließen in den Kreishaushalt und kommen somit auch den Schulen zugute.

Der Kreis betreibt Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von zehn seiner Gebäude - neun Schulen und der Kreisverwaltung. Eine der größten Anlagen ist, wegen der dort vorhandenen Fläche, auf dem Dach der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr montiert. Diese produzierte von Januar bis Dezember des Vorjahres 94.000 Kilowattstunden (KWh) Strom, was einer Einspeisevergütung von rund 50.000 Euro entspricht. Die kleinste Anlage, die auf dem Gebäude der Kreisverwaltung in der Ahrweiler Wilhelmstraße steht, brachte 4.900 Euro ein.

Im flächendeckenden Solardachkataster des AW-Kreises können sich die Eigentümer aller rund 127.000 Gebäude im Kreisgebiet erkundigen, ob sich ihr Dach für eine Photovoltaikanlage eignet. Das Kataster wird mit Hilfe der Stiftung der Kreissparkasse Ahrweiler betrieben und steht den Bürgern kostenlos zur Verfügung: www.solarkataster-ahrweiler.de. (lbe)


Foto: Der Juni war 2017 der „Sonnenmonat“ für Betreiber von Photovoltaikanlagen. Das zeigen die Daten der Anlage auf der Berufsbildenden Schule in Kilowattstunden (KWh) Stromeinspeisung.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.07.2018

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