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Waldbrandgefahr im Kreis erhöht

Was Spazierg√§nger und Wanderer jetzt wissen m√ľssen

Die anhaltende Hitze und die daraus resultierende Trockenheit der B√∂den f√ľhren auch im Kreis Ahrweiler zu einer erh√∂hten Waldbrandgefahr. Der aktuelle Waldbrandindex in unserem Bereich steht auf der Stufe vier von f√ľnf. Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Zimmermann gibt deshalb Tipps zur Waldbrandpr√§vention.

Spazierg√§nger sollten darauf achten, keine Glasflaschen oder - Scherben zur√ľckzulassen, durch den sogenannten Brennglaseffekt k√∂nnen sie ein Feuer verursachen. Wer mit dem Auto f√§hrt, sollte keine brennenden oder glimmenden Gegenst√§nde aus dem Wagenfenster werfen. Das gilt nicht nur in der N√§he von Waldgebieten, auch auf der Autobahn oder entlang anderer Stra√üen kann es zu B√∂schungsbr√§nden kommen. Grillfans sollten ausschlie√ülich auf daf√ľr ausgewiesenen Pl√§tzen grillen und Verbotsschilder respektieren.

Bei einer Waldbrandgefahr der Stufe vier oder f√ľnf wird empfohlen, den betroffenen Wald zu meiden oder zumindest die Hauptwege nicht zu verlassen. Informationen zu den aktuell ausgewiesenen Waldbrandstufen gibt es im Internet unter www.wettergefahren.de.

Fahrzeuge mit hei√üen Abgasanlagen sollten nicht auf trockenen Feldern oder Wiesen abgestellt werden. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entz√ľndet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele PKW mit Otto-Motoren) k√ľnftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, k√∂nnen sehr hohe Temperaturen entstehen.

Zimmermann weist daraufhin, dass es auch unabh√§ngig von der aktuellen Waldbrandgefahr rund ums Jahr einiges zu beachten gilt. Ganzj√§hrig verboten ist zum Beispiel das Rauchen im Wald, ein offenes Feuer ist jeweils nur mit Genehmigung des zust√§ndigen Forstamtes m√∂glich. Auch am Waldrand sind Feuer bis zu einem Abstand von 100 Metern nicht erlaubt. Zufahrtswege zu Waldgebieten m√ľssen freibleiben, sie sind Rettungswege f√ľr Feuerwehr und Krankenwagen.

Wer Brände oder Rauchentwicklung bemerkt, sollte sofort den Notruf 112 wählen. Kleinere Brände können durch eigene Löschversuche an der Ausbreitung gehindert werden, dabei sollte sich aber niemand in Gefahr bringen. (lbe)


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.07.2018

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