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170 Tonnen Müll illegal in der Landschaft entsorgt

AWB zieht Zwischenbilanz für 2018

170 Tonnen Abfall (vor allem Gewerbe-, Baustellenabfälle und Bauschutt, aber auch Hausabfall) sind in 2018 bisher illegal entsorgt worden; dies sind ca. 1.3 Kilogramm pro Einwohner. Das teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler (AWB) mit.

Zum Vergleich: In den linksrheinischen Nachbarkreisen im nördlichen Rheinland-Pfalz wurden in den letzten Jahren zwischen 1,0 und 1,8 Kilogramm Abfälle pro Einwohner und Jahr illegal entsorgt. Dieser Wert schwankt jedes Jahr.

Meist sind es die städtischen Bauhöfe und die Ortsgemeinden, die den illegalen Müll einsammeln und in das Abfallwirtschaftszentrum nach Niederzissen oder das Umschlag- und Wertstoffzentrum nach Leimbach bringen.

Neben der verbotenen Entsorgung von Abfällen, die der AWB kostenlos annimmt (zum Beispiel Elektroaltgeräte), finden die Entsorgungsspezialisten häufig auch morgens vor dem Betriebshoftor illegale nächtlichen Anlieferungen. Illegale Müllentsorgungen stellen nicht nur eine Gefahr und Belastung für die Umwelt dar, sondern können für den Täter erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. So stellt die nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld bis zu 100.000 Euro geahndet wird. Werden gefährliche Abfälle (zum Beispiel behandeltes Altholz, Altöl, Asbest, Batterien, Chemikalien oder Elektrogeräte) rechtswidrig entsorgt, liegt sogar ein Straftatbestand vor, der von Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt wird.

Wer illegalen Müll entdeckt, kann diesen bei der unteren Abfallbehörde der Kreisverwaltung Ahrweiler unter Telefon 02641/ 975-233 oder -221 melden.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.11.2018

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