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Rebflächen umstellen: Winzer können jetzt Anträge stellen

Winzer können jetzt ihre Anträge für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen im Jahr 2020 stellen. Darauf macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam. Noch bis zum 31. Mai läuft die Antragsfrist für den Zeitraum Frühjahr 2019, für den Herbst gilt der Zeitraum 2. bis 30. September.

Diese Antragsfristen gelten für den 1. Teil des Antragsverfahrens. Das betrifft jene Flächen, auch die Flächen in Flurbereinigungsverfahren, die im Herbst 2019 oder im Frühjahr 2020 gerodet werden sollen. Rodungsbescheide aus den Vorjahren verlieren ihre Gültigkeit, wenn die Rebflächen bis zum Beginn dieses neuen Antragszeitraums nicht gerodet worden sind. Die Flächen müssen dann erneut beantragt werden. Auch derzeit unbestockte Flächen sind zu melden, für die eine Bestockung mittels Pflanzrecht aus der sogenannten Umwandlung beziehungsweise Genehmigung auf Wiederbepflanzung beabsichtigt ist. Für den Antrag müssen Winzer Unterlagen einreichen, die den IST-Zustand der Fläche belegen. Dazu gehören zum Beispiel Informationen zu Rebsorten, der Unterlage, der Größe der bestockten Fläche und der Anzahl der Zeilen. Nach einer Kontrolle vor Ort erhalten die Antragsteller eine Nachricht, ob die Rodung auf den beantragten Flächen erfolgen kann. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen auf den Flächen keine Veränderungen vorgenommen werden. Der Rodungsbescheid geht den Antragstellern Ende Juli (Frühjahrsantrag) oder Anfang Dezember (Herbstantrag) zu. Der zweite Teil des Antragsverfahrens beginnt im Januar des geplanten Pflanzjahres. Dann können Winzer Förderung für die Neubepflanzung der Flächen beantragen, die in Teil 1 aufgeführt wurden und für die ein positiver Rodungsbescheid erteilt wurde.

Die Kreisverwaltung empfiehlt, den Antrag über das Weininformationsportal (WIP) https://www.lwk-rlp.de/de/weinbau/service/wip-weininformationsportal der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz direkt am Computer auszufüllen.

Die Förderung hat unter anderem zum Ziel, mit den Umstrukturierungsmaßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit im Weinbau zu erhalten und zu steigern. Dies auch angesichts der sich verändernden Klimabedingungen. Über Details zu den EU-Fördermöglichkeiten hatte die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) und dem  Bauern- und Winzerverband, Kreisverband Ahrweiler, kürzlich heimische Winzer informiert.

Weitere Informationen erteilt die Kreisverwaltung Ahrweiler, Sonja Axeler: 02641/975-296, E-Mail Sonja.Axeler@kreis-ahrweiler.de


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.05.2019

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