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Ultranet-Trasse: Kreis fordert Durchführung weiterer Forschungsprojekte zu Auswirkungen

Stellungnahme an Bundesnetzagentur verschickt

Die geplante Höchstspannungsleitung zwischen Osterath (NRW) und Philippsburg (Baden-Württemberg) soll mitten durch den Kreis Ahrweiler führen. Das Projekt Ultranet mit seinen unterschiedlichen Verfahrensschritten läuft bereits seit 2014, jetzt endete die Anhörungsfrist für die betroffenen Kommunen.

Der Kreis Ahrweiler fordert in seiner Stellungnahme die Bundesnetzagentur auf, sicherzustellen, dass „von den Gleichstromleitungen keine nachteiligen Auswirkungen auf Menschen und Tiere ausgehen“. Auch die Strahlenschutzkommission des Bundes empfehle für derartige Gleichstromleitungen die Durchführung weiterer Forschungsprojekte. Dass der gesetzliche Grundsatz für Gleichstromtrassen - Erdkabel ist die Regel, Freileitung ist die Ausnahme - gerade für das Ultranet und nur in Rheinland-Pfalz nicht greifen soll, sei „nicht nachvollziehbar“, heißt es. Darüber hinaus werden Auswirkungen auf die technische Infrastruktur befürchtet. Dies könnte zum Beispiel das Radioteleskop Effelsberg betreffen.

Der Kreis unterstützt außerdem nachdrücklich die ebenfalls eingereichten Stellungnahmen der Kommunen.

Für die Ultranet-Leitung sollen die schon bestehende Stromtrasse und die zugehörigen Masten genutzt werden. Hierbei handelt es sich derzeit um eine Wechselstromtrasse. Beim Energietransport über lange Distanzen sind Gleichstromleitungen effizienter als Wechselstromleitungen.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.05.2020

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